Der Spatzameez wurde offiziell beim Häsabstauba vorgestellt.

Neue Einzelfigur bei der Narrenzunft Ulm: Ausscheller Spatzameez
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Es war wieder soweit, die 5. Jahreszeit wurde von der Narrenzunft Ulm eingeläutet und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die neue Narrenfigur, der Spatzameez, läutete mit seiner Glocke beim Programmpunkt Häsabstauba den närrischen Zeitraum bis Aschermittwoch ein.
Zu Beginn begrüßte Zunftmeister Gegge Wies die Zunftmitglieder und Ehrengäste im Pfarrheim in Ulm-Söflingen. Danach sorgte der Narrensamen mit ihren beiden Tänzen für gute Stimmung im Saal und erhielten viel Applaus für ihre Darbietung.

Dann war die Zeit gekommen und verdiente Mitglieder für ihre 10, 20 und 25 jährige Vereinszugehörigkeit zu ehren. Auf diese Auszeichnungen folgte die Ehrung der Zunftehrenzeichen in Bronze an Sandra Nieberle, Tanja Burgert und Elke Biek-Barwan. Die Auszeichnung in Silber erhielt Elfriede Sachs. Aus den Händen von ANR Präsidiumsmitglied Helmut Eichler erhielt Markus Weber den Hästrägerorden des Alemannischen Narrenrings.

Nach dem Programmpunkt der Holl Hexa, die ein „Orchester“ auf die Bühne brachten, wurde mit viel Erwartung der Höhepunkt des Häsabstauba erreicht. Sämtliche Narrenfiguren kamen nach und nach aus dem Schrank und wurden von Zunftmeister Gegge Wies und Brauchtums-Ausschussmitglied Ben Hammer von ihrem Staub befreit. So auch der Spatzameez, der nun bei den Umzügen an vorderster Front und mit lautem Geläute die Ulmer Gefolgschaft ankündigt. Anschließend zeigten die Zunftgruppe Butzaraule einen Rollator-Tanz und die Männer von der Gruppe D`r Sevelinger Bauza die Busen-Ballade.

Nach einer kurzen Pause kamen „Hannes“ und „Schinder“ zum Zuge und tauften in altbewährter Weise die Neumitglieder der Zunft. So wurde den Neuen nicht nur den Kopf gewaschen, auch mussten sie Fasnetsregeln dem Publikum kundtun. Einen äußerst gelungenen Showtanz zeigten die Frauen der Gruppe D`r Sevelinger Bauza, der ganz auf das Häsabstauba thematisierte Abstauba basierte. Zum Abschluss trafen sich dann die „Miesmuscheln“ an „Würstles Bude“ und sinnierten über so manche Fasnets-Vorkommnisse der letzten Saison.